Wissenschaft und Forschung Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis Internationale Zusammenarbeit  

Verband fÜr Produktions- und Logistikmanagement e.V.

Förderung von Wissenschaft
und Forschung

„Der Verband fördert die technische und betriebswirtschaftliche Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der Produktion und Logistik. In diesem Zusammenhang werden wissenschaftliche Veröffentlichungen und Dissertationsprojekte gefördert. Zu den abgeschlossenen Dissertationen zählen Arbeiten im Bereich Produktionslogistik, Risikomanagement und Modularisierung. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Benchmarkingstudie „MX Report“ einmal jährlich veröffentlicht und auch die Integration der aktuellen Ergebnisse und Best Practice Konzepte in die Lehre unterstützt.“

GefÖrderte Dissertationsprojekte

Band 17

 Tentrop, Friedrich:
„Entwicklung eines integrierten Gestaltungsansatzes
der Produktionslogistik”

Abstract (gekürzt)
Produzierende Unternehmen in hochentwickelten Industrienationen stehen in einem starken internationalen Wettbewerb. Dabei sind Produktionsverlagerungen, neben dem Markt- und Technologiezugang vor Ort, regelmäßig durch niedrige Arbeitskosten im Zielland motiviert. Dennoch produzieren viele Unternehmen beispielsweise in Deutschland weiterhin erfolgreich und bauen auch an Hochlohnstandorten ihre Marktposition aus. Der Erfolg dieser Unternehmen liegt in deren Fähigkeit begründet, nicht allein grundlegende Anforderungen an Qualität, Kosten und Zeit zu erfüllen, sondern darüber hinaus den an sie gestellten aktuellen Herausforderungen mit innovativen Konzepten und Methoden zu begegnen. Für die Produktionslogistik, den zentralen Bereich der Wertschöpfungskette, entwickelt Friedrich Tentrop einen integrierten Gestaltungsansatz, der Unternehmen dazu befähigt, die Prozessstrukturen in einem ganzheitlichen Zusammenhang zu gestalten und zu optimieren.

Erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin
Band 17: Schriftenreihe Logistik der Technischen Universität Berlin
2011. - XV, 227 S., Ill.,graph. Darst.
ISBN 978-3-7983-2317-9
Eintrag in der Universitätsbibliothek der TU Berlin

Band 2

 Thom, Alexander:

„Entwicklung eines Gestaltungsmodells zum Management
von Risiken in Produktionsnetzwerken“

Abstract
Im Rahmen seiner Dissertation entwickelt Alexander Thom ein Gestaltungsmodell, mit dessen Hilfe Produktionsnetzwerke und Unternehmen Risiken im logistischen Prozessverlauf präventiv managen können. Das Modell wurde aufbauend auf einer Fallstudienanalyse der relevanten Risikoursachen und möglicher Strategien entwickelt und berücksichtigt identifizierte und weiterentwickelte Instrumente der Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften. Gleichzeitig werden die Informations- und Datenflüsse der im Gestaltungsmodell integrierten Instrumente durch ein Datenmodell beschrieben. Im Ergebnis können Produktionsnetzwerke durch die Umsetzung des Modells Risiken in der Logistik besser beherrschen.

Erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin
Band 2: Schriftenreihe Logistik der Technischen Universität Berlin
2008. - XX, 239 S., zahlr. Abb., A 5. - Br
ISBN 978-3-7983-2075-8
Eintrag in der Universitätsbibliothek der TU Berlin


Band 1

 Mayer, Axel: 
„Modularisierung der Logistik“
Abstract
Axel Mayer entwickelt im Rahmen seiner Dissertation - aufbauend auf einer Fallstudienanalyse der logistikrelevanten Komplexitätstreiber - ein Modell, mit dessen Hilfe Unternehmen ihre Logistiksysteme sowohl in institutioneller und personeller als auch in instrumenteller Hinsicht modular und damit anpassungsfähig gestalten können. Hierzu werden Gestaltungsempfehlungen gegeben und Instrumente vorgestellt, die in einem ganzheitlichen Vorgehensmodell integriert werden. Im Ergebnis können Unternehmen durch eine Umsetzung des Modells die Komplexität ihrer Logistik besser beherrschen.

Erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin
Band 1: Schriftenreihe Logistik der Technischen Universität Berlin
2007. - XVIII, 264 S. , zahlr. Abb., A5. – Br
ISBN 978-3-7983-2054-3
Eintrag in der Universitätsbibliothek der TU Berlin

Band 17

 Steffens, Anja: 
„Logistische Wandlungsbefähiger. Entwicklung eines kontextbasierten Gestaltungsmodells für die industrielle Logistik.“
Abstract (gekürzt)
Das Marktumfeld produzierender Unternehmen verändert sich stetig und mit zunehmender Geschwindigkeit. Kürzer werdende Produktlebenszyklen, anhaltende Globalisierung sowie technologische Innovationen sind Treiber dieser Veränderungen. Es entsteht ein zugleich komplexes wie auch dynamisches Marktumfeld, welches in seiner Entwicklung nur begrenzt vorhersagbar ist. Ausgehend vom Konzept der Flexibilität haben sich für den Umgang mit den resultierenden Herausforderungen die Forschungsfelder der Agilität sowie der Wandlungsfähigkeit etabliert. Dabei zielt Letzteres, welches im Fokus dieser Arbeit steht, darauf ab, Systeme durch definierte Eigenschaften (Wandlungsbefähiger) auf einen nicht prognostizierbaren Wandel vorzubereiten. Das Forschungsfeld der Wandlungsfähigkeit bezieht sich zumeist auf das Gestaltungsfeld der Fabrikplanung. Aktueller Forschungsbedarf sowie Umsetzungspotenziale bestehen im Transfer auf die prozessübergreifende Gestaltung des Kundenauftrags. Hier setzt die vorliegende Arbeit an und rückt den Betrachtungsraum der industriellen Logistik in den Fokus.

Die Zielstellung der Dissertation ist die Entwicklung eines kontextbasierten sowie anwendungsorientierten Gestaltungsmodells für die Wandlungsfähigkeit der industriellen Logistik. Hierfür wird in einem ersten Schritt der Stand der Forschung zu den drei Konzepten Flexibilität, Agilität und Wandlungsfähigkeit anhand einer strukturierten Literaturanalyse dargestellt. Relevante Forschungsarbeiten sowie deren Implikationen für die Ableitung eines Gestaltungsmodells werden systematisiert und diskutiert. In einem zweiten Schritt wird anhand theoretischer Implikationen das Gestaltungsmodell der vorliegenden Arbeit entwickelt. Dieses basiert auf drei zentralen Ansatzpunkten der Wandlungsfähigkeit den Wandlungstreibern, -objekten und -befähigern, welche in den entsprechenden Phasen des Gestaltungsmodells Berücksichtigung finden. Die fünf Wandlungsbefähiger Kompatibilität, Modularität, Mobilität, Universalität und Skalierbarkeit und deren Umsetzung in der industriellen Logistik stehen hierbei im Vordergrund. In einem dritten Schritt werden die einzelnen Phasen des Gestaltungsmodells sowohl theoretisch als auch empirisch detailliert. Es ergibt sich eine strukturierte Übersicht aktueller Herausforderungen sowie eine Maßnahmenbibliothek mit 17 Maßnahmenkategorien und zugeordneten Maßnahmen zur Umsetzung der Wandlungsbefähiger in der industriellen Logistik. 
Das Ergebnis der vorliegenden Arbeit bildet das Gestaltungsmodell, welches die maßgeblichen Gestaltungsphasen und Wirkungszusammenhängen verdeutlicht sowie dessen anwendungsorientierte Ausgestaltung mit den identifizierte Ansätzen und Maßnahmen zur Umsetzung.

Erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin;
Band 27: Schriftenreihe Logistik der Technischen Universität Berlin
2014, XIII, 284 Seiten
ISBN 978-3-7983-2682-8 (print)

Zusammenarbeit in der Lehre an der Technischen UniversitÄt Berlin im Rahmen der Veranstaltung „Produktionslogistik“

Die Veranstaltung „Produktionslogistik“ wird in jedem Semester als integrierte Veranstaltung angeboten und ist an aktuellen Aufgabenstellungen der Praxis orientiert. Es werden Themen zur Gestaltung des Produktionsprozesses, des Materialflusses sowie der Produktionsplanung und -steuerung vorgestellt. Das Fach Produktionslogistik ist organisatorisch am Bereich Logistik von Prof. Dr.-Ing. F. Straube angegliedert und wird von Prof. Dr.-Ing. R. Klinkner (Honorarprofessor an der TU Berlin) und Prof. Dr.-Ing. F. Straube geleitet.

Die Arbeit des VPLM als Bindeglied zwischen wissenschaftlicher Forschung zur Produktionslogistik und der Anwendung von Konzepten und Methoden in der Praxis von Industrieunternehmen fließt in vielfältiger Art und Weise in das Lehrangebot gewinnbringend mit ein.

Im Rahmen der Veranstaltung Produktionslogistik werden regelmäßig Exkursionen zu Unternehmen im Berliner Raum unternommen. Ehemalige Preisträger des „Manufacturing Excellence Award“ (MX Award), die sich positiv durch hervorragende Prozesse hervorgetan haben, beteiligen sich aktiv an dem Austausch und ermöglichen den Studenten Einblicke in ihre Produktionsprozesse. Die Studenten bekommen somit die Möglichkeit herausragende Produktionsprozesse vor Ort kennenzulernen und die theoretisch fundierten Kenntnisse mit der praktischen Umsetzung in modernen Fabrikbetrieben abzugleichen.

Regelmäßig fließen darüber hinaus die aktuellsten Ergebnisse und Auswertungen der Studie „MX Report“ in die Vorlesungsinhalte mit ein. So werden u.a. Beispiele für die Anwendung von produktionslogistischen Methoden in Produktionsunternehmen, der branchenübergreifende Transfer von Produktionskonzepten oder das Veränderungsmanagement präsentiert.

Die Studenten der Lehrveranstaltung haben weiterhin die Möglichkeit kostenfrei, an Veranstaltungen des VPLM teilzunehmen. Die Studenten erfahren bei den Veranstaltungen im aktiven Austausch die Best Practice-Konzepte von ausgezeichneten Unternehmen und bringen ihrerseits ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in die Diskussion ein.

THEMENBEZOGENE VERÖFFENTLICHUNGEN (AUSZUG)

Kontakt

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c/o Technische Universität Berlin
Fachgebiet Logistik, Sekretariat H 90
Strasse des 17. Juni 135
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Fraunhoferstraße 22
82152 Martinsried

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